40 Jahre sind genug. Der Niedergang der DDR in Plauen. 20 Jahre nach der friedlichen Revolution von 1989 zeigt jetzt ein Dokumentarfilm Hintergründe und neue Sichtweisen.

Bereits den Wahlbetrug im Frühjahr 1989 wollen einige nicht mehr hinnehmen. Spätestens mit der großen Flüchtlingswelle im Sommer 1989 spitzt sich die Lage im ganzen Land mehr und mehr zu. Auch Plauener fahren mit den Flüchtlingszügen aus Prag noch einmal über DDR-Territorium und so auch durch ihre alte Heimatstadt.

Überall bilden sich Gruppierungen. Die Stimmung steht auf Umbruch und Veränderung.

Auf einer geliehenen Schreibmaschine verfasst Jörg Schneider einen Aufruf zu einer Protestdemonstration in Plauen. Detlef Braun dreht am 7. Oktober 1989 mit seiner 8mm-Kamera die Bilder seines Lebens. Tausende finden sich am Tunnel ein, die Stimmung ist angeheizt, droht sogar zu kippen. Die Staatsmacht greift zu gewaltsamen Mitteln gegen die Demonstranten.

Für Plauen ist der 7. Oktober ein historisches Datum. Erstmals zwingt in der damaligen DDR der Protest die Staatsmacht einen Schritt zurück. Willkürliche Verhaftungen am Abend des 7. Oktober stellen nur noch ein letztes Aufbäumen der DDR-Führung dar. Nach 40 Jahren DDR-Regime haben die Menschen endlich den Mut gefasst und so den Wandel herbei geführt.

40 Jahre sind genug... Eine einmalige Dokumentation der Ereignisse von 1989 aus Plauener Sicht.

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie diese Webseite weiterhin besuchen, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu.