Nach der Deutschen Wiedervereinigung kam es in der Textilindustrie in Sachsen zu einem gravierenden Strukturwandel. Die staatseigenen Großbetriebe der DDR, in denen zum Teil mehrere tausend Beschäftigte arbeiteten, wurden von der Treuhand übernommen, aufgelöst oder reprivatisiert. Die Zahl der Beschäftigten in der Branche ging Anfang der 1990er Jahre um 92 Prozent zurück. Durch die Beharrlichkeit, die Innovationskraft und die gute Vernetzung innerhalb der Branche entstand eine neue Struktur, die über die Jahre zu einer völlig neuen, zukunftsfähigen Industriekultur und einem innovativen Kern an Unternehmen führte, der sich heute noch Wachstumsmärkte erobert.

Der Dokumentarfilm „Textilkultur Sachsen“ zeigt die Entwicklung der Branche seit dem gesellschaftlichen Wandel im Jahr 1989/90 und verdeutlicht, welches Zukunftspotenzial heute in Sachsens Textilindustrie steckt.

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